Umgang mit Corona

Wiederaufnahme des Regelbetriebes

Seit Mitte März 2020 hatte das Lausitzer Seenland Klinikum nahezu ausschließlich Notfälle und Corona-Patienten behandelt. Im Mai hatte der Freistaat Sachsen die Aufnahme auch anderer Behandlungen wieder erlaubt – unter der Auflage, bei steigenden Corona-Zahlen binnen weniger Stunden wieder in den Notfall-Betrieb zurückkehren zu können. Damit können auch wieder Patienten behandelt werden, deren planbare Operationen abgesagt werden mussten. Bei diesen so genannten elektiven Operationen handelt es sich beispielsweise um einen Bandscheibenvorfall, einen Leistenbruch oder andere Erkrankungen, die behandelt werden müssen und mitunter auch schmerzhaft oder körperlich einschränkend, aber nicht lebensbedrohlich sind.

Was dies für Patienten, Angehörige und niedergelassen Ärzte bedeutet, möchten wir Ihnen im Folgenden darstellen.

Sicher ist sicher - unsere Sicherheitsvorkehrungen für Sie

Sicher ist Ihnen aufgefallen, dass wir in unserem Krankenhaus umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben. Das fängt bei Markierungen zur Abstandshaltungen an und endet bei weniger sitzen in den Wartebereichen sowie einen neuen Terminprozess, damit Sie in aller Regel nicht lange auf ihren Termin warten müssen. Denn durch gezielte Entzerrung werden unnötige Kontakte vermieden.

Zudem gelten während des Aufenthaltes und für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassende Sicherheitsrichtlinien, auf Plakaten und im persönlichen Gespräch wird darauf immer wieder hingewiesen: Maskenpflicht, Mindestabstand und Händedesinfektion.

Zur Sicherheit gehört auch unser Unterbringungskonzept mit weniger Patienten in den Zimmern. Allen Patienten wird täglich Fieber gemessen und es findet eine Corona-bezogene Anamnese statt. Bereits vor der Aufnahme müssen Sie einen umfassenden Fragebogen beantworten. Verdachtsfälle werden von Anfang an separiert bzw. in unseren speziellen Corona-Bereichen behandelt.

Was bedeutet die Wiederaufnahme des Regelbetriebs für Patienten?

Weil die Gefahr durch das Corona-Virus noch nicht gebannt ist, wurden in unserem Klinikum umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Infektionen zu verhindern. 

Maskengebot

So müssen alle Patientinnen und Patienten außerhalb des Patientenzimmers eine Maske tragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ebenfalls mit einem Mund-Nasen-Schutz ausgestattet sein. Bitte bringen Sie eine Community-Maske am Tage Ihrer Aufnahme mit ins Krankenhaus. Sollten Sie keine Maske besitzen, stellen wir Ihnen eine zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Sie diese Maske immer außerhalb Ihres Zimmers tragen müssen. 

Achten Sie dabei bitte auf den richtigen Sitz Ihrer Maske: Mund und Nasenhöhlen müssen vollständig bedeckt sein, die Ränder der Maske müssen am Gesicht anliegen. Reduzieren Sie das Ab- und wieder Aufsetzen von Masken auf ein Minimum. Als Schutz sind sogenannte Alltagsmasken oder auch ein Schal bzw. ein Tuch möglich. Ein medizinischer Mund-Nasenschutz ist für Privatpersonen nicht notwendig.

Mindestabstand und Händedesinfektion

Natürlich gilt auch in unserem Krankenhaus das Gebot des Mindestabstandes von 1,50 Meter. Eine regelmäßige und konsequente Händedesinfektion ist ebenfalls vorgeschrieben. HIER können Sie erfahren, wie eine Händedesinfektion funktioniert.

Unterbringung im Krankenhaus

Zur Einhaltung des Mindestabstandes gehört auch, dass die Unterbringung im Krankenhaus von uns genau geplant wird. Im Lausitzer Seenland Klinikum erfolgt die Unterbringung grundsätzlich in einem Zwei-Bett- oder Einzelzimmer.

Test auf Infektion 

Ihre und unsere Sicherheit liegt uns sehr am Herzen. Deshalb haben wir uns entschlossen, über die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI) hinaus, alle Patienten bei der Aufnahme auf das Corona-Virus hin zu testen. Dies erfolgt über einen tiefen Nasenraum-/Rachenabstrich. Das Risiko für eine unbemerkte Ansteckung ist damit relativ gering.