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18.12.2020, Hoyerswerda

„schneller, größer, feiner, weiter, mehr Leistung, weniger Belastung“

Neues CT-Gerät geht in Betrieb

Jörg Scharfenberg (li.), Chefarzt des Instituts für Radiologie Dr. Matthias G. Schreiber (Mi.) und die Leitende MTRA Simone Berthold.(Foto: LSK/Gernot Schweitzer)

Nach mehr als 5 Wochen Umbauzeit geht heute das neue 64-Zeilen CT-Gerät im Lausitzer Seenland Klinikum in Betrieb. Im Bereich der Radiologie bedeutet das eine neue Ära.

„Normalerweise hätte es zu diesem Anlass eine große Presseeinladung gegeben, doch in Zeiten der Corona-Pandemie und den aktuellen Infektionszahlen in Sachsen steht das nicht zur Debatte“, eröffnet Geschäftsführer Jörg Scharfenberg die kleine Feierstunde im Lausitzer Seenland Klinikum.

Das neue 64-Zeilen-CT Gerät ist ein technologischer Quantensprung. Die größte Neuerung ist die erheblich verbesserte Auflösung des Geräts. Anstatt mit vorher 16 Zeilen arbeitet die neue Generation mit 64 Zeilen in der Abtastung. Hinzu kommt eine vergrößerte Gantry-Öffnung von 70 auf 78 cm Durchmesser, die einen höheren Komfort während der Untersuchung gewährleistet. Besonders angenehm für den Patienten ist der schnellere Tischvorschub. Wurde der Patient bisher maximal 8 cm je Sekunde durch die Öffnung bewegt, ist der Scan nun mit einem Vorschub von bis zu 23 cm je Sekunde möglich. Dadurch vermindert sich die Zeit der Untersuchung erheblich. Weiterer Pluspunkt: die Bildqualität. Für die Beurteilung der Aufnahmen kann nun ein hochaufgelöstes Bild in eingefärbter 3D-Optik herangezogen werden. Etwaige Bewegungsunschärfen durch den Herzschlag werden minimiert und so sind selbst feinste Blutgefäße sichtbar. Nicht zuletzt lässt sich mit dem neuen CT die Strahlungsdosis auf ein Minimum reduzieren. Zum einen gibt es für verschiedene Organe Voreinstellungen mit genauer Dosisüberwachung sowohl für Erwachsene als auch für Kinder, zum anderen wird die Überstrahlung, also die Ausleuchtung unnötiger Bereiche durch eine neue Technologie weitestgehend eliminiert.

Diese Vorteile lassen auch das Herz von Chefarzt Dr. Mattias G. Schreiber höher schlagen. „Wir haben jetzt ein supermodernes Gerät, mit dem wir über viele Jahre auf höchstem Technologieniveau, bei geringster Strahlenbelastung und mit Hilfe von aussagekräftigen 3D-Bildern Diagnosen stellen können. Wir freuen uns auf die Arbeit und die neuen Möglichkeiten, die dieses Highend-Gerät bietet.“

Bereits am 11.11.2020 begannen die Vorbereitungen mit der Anlieferung eines vorübergehenden Ersatz-CT-Gerätes. Am Nebeneingang der Radiologie wurde ein Container aufgebaut und baulich mit einer Holzkonstruktion ans Haus angeschlossen. Nach dessen Inbetriebnahme konnte das alte CT ausgebaut und am 19.11. abtransportiert werden. Bis zum 07.12. liefen nun die baulichen Vorbereitungen für das neue Gerät. Nach vielen Stunden der Vorbereitung für neue Elektro-Anschlüsse, Fußbodenverankerung, Kühl- und IT-Technik, konnte am Montag/14.12. 2020 das Gerät zum ersten Mal eingeschaltet werden. Die vergangenen Tage machten sich die Kollegen der Radiologie mit dem Gerät vertraut, so dass Geschäftsführer Jörg Scharfenberg heute den offiziellen Startschuss geben konnte.

„An dieser Stelle möchte ich allen Beteiligten meinen großen Dank aussprechen. Die heutige Inbetriebnahme war nur mit einer hervorragenden Planung und Zusammenarbeit aller Gewerke möglich. Insbesondere gilt das für die Abteilungen Einkauf, Technik, die Medizintechnik und das gesamte Team der Radiologie“ sagt Geschäftsführer Jörg Scharfenberg

 

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