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26.07.2017
, Hoyerswerda
HNO-Klinik bekommt neue Chefärztin
Dr. med. Sylvia Balzer bringt über 25 Jahre Erfahrungen mit

Als neue HNO-Chefärztin möchte Dr. Sylvia Balzer die Klinik in Hoyerswerda künftig noch moderner und patientenorientierter ausbauen. © Lausitzer Seenland Klinikum GmbH, Fotografin Laura Thieme

Gute Aussichten: Am 1. August wird das Team der Hals-Nasen-Ohren-Klinik am Lausitzer Seenland Klinikum um Chefärztin Dr. med. Sylvia Balzer komplettiert. Sie war bereits leitende Oberärztin, stellvertretende Chefärztin, niedergelassene Ärztin, Belegärztin und Honorarärztin. Ihre Erfahrungen aus 25 Jahren und ihr enormes Tätigkeitsprofil bringt sie nun mit nach Hoyerswerda.
 
Zuletzt war Dr. Sylvia Balzer als niedergelassene Ärztin in ihrer Privatpraxis tätig. Dies lässt sie nun hinter sich. „Ich wollte gerne wissen, was es noch gibt, und mich beruflich wieder in Richtung stationären Sektor verändern“, sagt sie. Als niedergelassene Ärztin habe sie zu jeder Zeit viel Energie investiert. Zudem habe sie in den vergangenen Jahrzehnten sowohl medizinische als auch regionale Unterschiede Deutschlands kennengelernt. „Aber hier im Klinikum und in der Region habe ich mich gleich wohlgefühlt“, bekräftigt sie ihre Entscheidung. Balzer war im vergangenen Jahr bereits mehrmals als Honorarärztin im Lausitzer Seenland Klinikum tätig. Besonders chirurgische Eingriffe an der Nase und den Nasennebenhöhlen sowie traumatologische und plastische Eingriffe zur Rekonstruktion, beispielsweise nach Unfällen, seien ihre Schwerpunkte.

Was bisher geschah
Dr. Sylvia Balzer ist gebürtig aus Sachsen-Anhalt. Ihr Medizinstudium hat die heute 55-Jährige an der Universität Leipzig absolviert und ihren Berufsweg am Klinikum Suhl eingeschlagen. Dort war sie leitende Oberärztin und Stellvertreterin des Chefarztes der HNO-Klinik bis sie sich 1997 mit ihrer eigenen Praxis niederlies. Zusätzlich war sie auch als operative Belegärztin tätig und bot klassisch medizinische Angebote zur Diagnostik und Therapie im Hals-Nasen-Ohren-Bereich an. Sie besitzt zudem die Zusatzbezeichnung ‚Plastische Operationen‘.
Im Jahr 2013 eröffnete sie dann ihre eigene HNO-Privatpraxis für integrative Medizin und Ästhetik in Meiningen. Insbesondere im Bereich der plastisch-ästhetischen Eingriffe an Nase, Ohren und des Gesichts hat sie sich in den letzten Jahren intensiv weitergebildet und dabei eine hohe praktische Fachkompetenz entwickelt. Neben Lifting und Gesichtskonturierung mittels Hyaluronsäure und Botulinum verfügt sie über Fachkenntnis in komplementärmedizinischer Therapie wie der Neuraltherapie, Hypnotherapie oder Orthomolekulartherapie.

In Hoyerswerda
Die HNO-Klinik in Hoyerswerda möchte sie künftig noch moderner und patientenorientierter ausbauen. „Mich erwarten tolle Kollegen und äußerst qualifizierte und engagierte Oberärzte“, betont Balzer. Das Stationsteam sei leistungsstark und kommunikativ, alle ziehen an einem Strang. Bei den Medizinern baut sie auf das etablierte Team aus zwei Oberärzten und einem Assistenzarzt. „Oberärztin Adriana Felsöova ist besonders in der Diagnostik von Schluck- und Stimmstörungen kompetent. Das ist ein interdisziplinäres Feld, das von vielen Fachbereichen in Anspruch genommen werden kann und damit ein großer medizinischer Gewinn mit überregionaler Bedeutung für unser Klinikum“, so die neue Chefärztin. Ihr Oberarzt Hussien Ziedan habe zudem ein breites operatives Spektrum, das aufgrund seiner hochqualitativen Fähigkeiten noch Potential zum Ausbau hat. Auch Assistenzarzt Walid Borhan sei bereits jetzt ein stabiles Mitglied im Team und befindet sich aktuell in der Facharztausbildung.
Auch an die wertschätzende Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal möchte sie anknüpfen. „Mir ist wichtig, meinem Team und den Kollegen im Klinikum eine Zielrichtung und einen Ausblick der künftigen HNO-Klinik zu geben. Das stärkt das Team und den Strang, an dem wir alle gemeinsam ziehen“, ist sich Balzer sicher und ergänzt: „Um zum Ziel zu kommen, muss man manchmal auch einfach mit kleinen Dingen beginnen.“ Langfristig plant sie durch ein umfassenderes medizinisches Angebot die Bettenanzahl von momentan neun aufzustocken. Außerdem ist sie bereits jetzt im intensiven Austausch mit niedergelassenen Fachärzten der Region.

Die bekennende Naturliebhaberin
Nach eigenen Aussagen bricht sie nun „schwerenherzens“ ihre Zelte in Meiningen/Thüringen ab um ihr Arbeits- und Privatleben nach Hoyerswerda zu verlagern. „Wenn man die Region Lausitz kennenlernt, hat man hier alles was man braucht“, sagt die sympathische HNO-Fachärztin. „Mein Mann und ich werden uns am Bärwalder See heimisch einrichten“, so ihre Pläne. Wie passend, denn die 55-Jährige ist bekennende Naturliebhaberin. „Ich lasse die Berge hinter mir, es war aber Bedingung einen Wald und einen See in der Nähe zu haben.“ Sie geht gerne schwimmen, werkelt im heimischen Garten und geht zu jeder Jahreszeit mit dem Hund wandern. „Den Hund muss ich mir zwar erst wieder zulegen. Aber zum Ausgleich fahre ich bis dahin auch gerne mit dem Rad. Das scheint hier wunderbar zu funktionieren.“ Außerdem, so sagt sie, bildet sie sich in ihrer Freizeit in zahlreichen Themen weiter, das erweitere ihre Sicht auf die Dinge. „Ich verstehe zwar nicht im Detail was Quantenphysik ist, aber es gibt mir einen Erklärungsansatz zum großen Ganzen“, sagt sie und lächelt.

Am Lausitzer Seenland Klinikum möchte sie „bis zur Rente, gerne auch darüber hinaus für bestimmte Spezialgebiete“ bleiben und verspricht weiter: „Ich möchte in der Region alt werden.“ Gute Aussichten auf eine weitere langfristige Besetzung der Chefarzt-Position der HNO-Klinik, die seit Jahresbeginn vakant war.

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