Angiologie
Angiologie ist der medizinische Begriff für "Gefäßlehre". Damit ist die Lehre von den Gefäßkrankheiten verbunden. Gefäßkrankheiten betreffen Arterien, Venen und Lymphbahnen. Im Arbeitsbereich Angiologie der 1. Medizinischen Klinik erfolgt die Diagnostik und Therapie folgender Gefäßerkrankungen:
Krankheiten der Arterien:
- Periphere arterielle Verschlusserkrankung
- Zerebrovaskuläre Verschlusserkrankung
- Erkrankungen und Veränderungen der abdominellen Arterien
- Entzündliche Gefäßerkrankungen (Vaskulitis)
- Vasospastische Syndrome (Raynaud-Erkrankung)
- Mitbeteiligung der Arterien bei systemischen Erkrankungen (z. B. Kollagenosen)
Krankheiten der Venen:
- Thrombose der tiefen Extremitätenvenen
- Thrombose der abdominellen Venen
- Chronisch-venöse Insuffizienz, postthrombotisches Syndrom
- Varikosis
- Phlebitis
Erkrankungen der Lymphgefäße
- Mikrozirkulationsstörungen infolge systemischer Erkrankungen
- Diabetische Mikroangiopathie (diabetischer Fuß) - in Kooperation mit der Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Infektologie
Ausrüstung:
- Zwei Farbduplexsonographie-Geräte
- Oszillographie
- Laufband zur Gehstreckentestung
- Herzkatheterlabor mit Möglichkeit einer digitalen Subtraktionsangiographie (DSA), sowie peripherer Gefäßinterventionen
Leistungsumfang:
- ca. 2 000 Farbduplexsonographien der hirnversorgenden, peripheren und abdominellen Gefäße
- ca. 200 Ballon-Interventionen und Stentimplantationen der Becken- u. Beinarterien, Hirngefäße, Nierenarterien sowie der Bauchaorta pro Jahr



